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Ansprechpartner

Herr
Michael Schmidbaur

Technischer Leiter und Hüttenwart

michael.schmidbaur@wasserwacht.bayern

01511 9613517

  • Einsatzkleidung

    Wasserretter

    Bei Einsätzen im Wasser ist es die Aufgabe unserer Wasserretter sich Ihre persönliche Schutzausrüstung an zu legen.

    Diese persönliche Schutzausrüstung (PSA) besteht aus:

    • Neoprenanzug
    • Neopren Füßlinge
    • Neopren Handschuhe
    • Auftriebsweste (Langer AKC Shape) mit elastischem Cowtail
    • Helm
    • Tauchermesser
    • Wurfsack von Langer mit 20m schwimmfähiger Leine

    Die PSA schützt unsere speziell ausgebildeten Wasserretter vor Kälte, spitzen Gegenständen und hilft ihnen dabei, sich voll uns ganz auf den Einsatz konzentrieren zu können.

    Falls die Einsatzlage es erfordert, rüsten sich unsere Wasserretter zusätzlich mit ABC-Ausrüstung aus. Sie setzt sich zusammen aus Taucherbrille, Schnorchel und Flossen. Dies eignet sich zum Beispiel, um eine Flachwasser-Suche nach einer ertrunkenen Person durchzuführen.

    Wachbekleidung

    Da die Aufgaben der Wasserwacht sehr vielseitig sind, benötigen unsere Mitglieder nicht nur für den unmittelbaren Wasserrettungseinsatz im See entsprechende Persönliche Schutzausrüstung.

    Für den Wachdienst an Land steht unseren Mitgliedern folgende Kleidung zur Auswahl:

    • Badehose / Einsatzhose
    • Poloshirt
    • Fleecejacke / Einsatzjacke

    Natürlich kann die Kleidung fast beliebig kombiniert werden. So erreichen wir eine große Flexibilität und können bei nahezu jeder Wetterlage die dafür angepasste Einsatzkleidung tragen.

    Überwurfwesten

    Um im Einsatz eine bessere Übersicht über Ausbildungsstand und Befehlsbefugnis zu gewährleisten, nutzt auch der Wasserrettungsdienst verschiedenfarbige Westen, um bestimmte einsatzrelevante Funktionen zu kennzeichnen.

    In der Wasserrettung kommen folgende Westenfarben zum Einsatz:

    Wachleiter: Blau mit Aufschrift

    SEG-Leiter: Ist er der Erste an der Einsatzstelle, trägt er eine Gelbe Weste; Kommt der Einsatzleiter WRD hinzu, wechselt er auch wie die anderen SEG-Leiter auf Blau

    Einsatzleiter im WRD: Gelb mit Aufschrift 

     

  • Motorrettungsboot

    Unser Rettungsboot Wasserwacht Kissing 99/1 ist das Einsatzmittel der Wahl, sobald etwas auf dem See passiert ist, denn:

    Mit unserem Boot können wir fast jeden Einsatz bewältigen!

    Ausrüstung:

    • Wasserdichter Notfallkoffer
    • Spineboard (Rettungsbrett)
    • Rettungsboje
    • Digitales Handfunkgerät (HRT)

    Die Standardbesatzung bei Einsätzen für das Motorrettungsboot besteht aus einem Bootsführer und zwei ausgebildeten Wasserrettern.

  • Sanitätsmaterial

    Notfallrucksack

    Die Hauptaufgabe der Wasserwacht besteht in der Durchführung des Rettungsdienstes auf dem Wasser. Hierfür, aber auch um den Landrettungsdienst in Gewässernähe zu unterstützen, sind wir unter anderem mit einem Notfallrucksack ausgestattet.

    Mit diesem Notfallrucksack können wir schnell und adäquat die Erstversorgung von Notfallpatienten durchführen, um den therapiefreien Intervall bis zum Eintreffen des Notarztes oder Rettungswagens zu minimieren.

    Ausstattung:

    • Stiffneck
    • Sauerstoff
    • Infusion
    • Beatmungshilfe
    • Pulsoxymeter
    • Larynxtubus-Set
    • Absaugung
    • diverses Verband- und Schienenmaterial
    • Protokolle
  • Rettungsmittel

    Spineboard

    Das Spineboard ist ein Rettungsgerät, mit dem Patienten liegend aus dem Wasser gerettet werden können. Es ähnelt der Schaufeltrage und soll auch den selben Effekt erzielen. Der Patient soll so schonend wie möglich gerettet werden. Dafür wird er auf das Spineboard gelegt und samt dem Board ins Boot gerettet. Hier kann der Patient weiterversorgt werden und danach schonend an Land gebracht werden.

    Ebenso eignet sich dieses Rettungsgerät für die Rettung aus schwierigem Terrain und die Imobilisation von Verletzten.

    Rettungsboje

    Rettungsring

    Rettungsbrett

    Eisretter

  • Alarmierung

    Mit Rücksprache der Integrierten Leitstelle (ILS) Augsburg werden wir bei Notfällen an unserem Auensee neben den anderen Schnellleinsatzgruppen (Mering, Friedberg, ...) über einen Funkmeldeempfänger ("Piepser") informiert. Hierzu sind einige Mitglieder der Ortsgruppe mit einem FME ausgestattet. Diese leiten den Alarm per internen Kommunikationsweg an die anderen Mitglieder weiter. 

    Nun heißt es, so schnell wie möglich an die Wasserwachtstation am Auensee zu gelangen, um eine qualifizierte Hilfe zu gewährleisten.

  • Kommunikation

    Begriff „BOS Funk“

    Zur Kommunikation stehen den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (kurz BOS) eigene Funksysteme zur Verfügung. Bekannte Vertreter der BOS sind z.B. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, und natürlich auch die Wasserwacht.

    Digitalfunk

    Um die BOS mit einem zeitgemäßen Funksystem auszustatten, wurde in Deutschland ein gemeinsames Digitalfunknetz nach europäischem TETRA-Standard aufgebaut. Vorübergehend dient das Analogfunksystem noch als Rückfallebene, in den kommenden Jahren wird der Digitalfunk den Analogfunk vollständig ablösen.

     

    Ende 2015 wurde in unsere Ortsgruppe auf Digitalfunk umgestellt. Durch diese Umstellung ergeben sich etliche Vorteile für unsere Einsatzkräfte, einige wollen wir hier nennen:

    • Die Wasserwacht hat nun eine eigene Sprechgruppe für den Landkreis. Dadurch ist es deutlich einfacher geworden die für uns wichtigen Funksprüche zu erfassen.
    • Die Kommunikation findet vorrangig im „Netzmodus“ statt, hier ist die Kommunikation sowohl unter den Helfern als auch mit der Leitstelle möglich. Die Reichweite des Gespräches ist, ähnlich wie im Handynetz, nicht auf die Entfernung der Teilnehmer beschränkt.
    • Mit Funkempfängern kann zwar weiterhin das Funksignal abgehört werden, aus dem Lautsprecher tönt aber nur noch ein gleichmäßiges rattern. Zum Abhören muss das Signal komplex per Software aufbereitet werden, ein unberechtigtes Abhören ist nahezu ausgeschlossen.
    • Sensiblen Daten, wie genaue Einsatzörtlichkeiten, sind somit Zeitgemäß geschützt.
    • Einsatzkräfte bekommen von der Leitstelle Kurznachrichten (ähnlich SMS) mit einsatzrelevanten Daten.
    • Für Großeinsätze sind Ausweichgruppen vorgesehen, um den Sprechfunk zu entlasten